Traumwelt

Tassja und das Glubschgerät

Hallöchen Freunde von Nasenfahrrädern und Glubschgeräten,

Seit April dieses Jahres macht meine Nase jeden Tag ganz fleißig Sport und trägt von früh bis spät Gewichte. Heute, hier und jetzt erfahrt ihr, wie mein Glubschgerät und ich das Zusammenleben meistern 🙂

Alles fing damit an, dass mein Kollege mehrmals am Tag meinte, dass ich es mir gleich im Monitor bequem mache. Damit er endlich glücklich und zufrieden ist, bin ich dann tatsächlich zum Nasengewicht-Hersteller gedackelt. Der war dann gleich so fasziniert davon, dass ich sogar 2 Augen habe, dass er mich zum Glubsch-Doktor geschickt und ich war wieder am dackeln 😉

Was Doktor Glubsch dann festgestellt, hat mir die Sicht ganz schön vernebelt. Um genau zu sein: mein linkes Auge ist mit einer nicht Sehstärke von -4 quasi blind und mein rechtes ist so stark und mutig, dass es die guck-Funktion von gleich zwei Glubschis übernimmt. Aber selbst die Stärksten werden irgendwann müde und so kam es dazu, dass seit April mit einem hübschen Gewicht auf der Nase herumlaufe 🙂

Am Anfang fand meine Nase dieses komische Ding ziemlich ungewohnt und anstrengend. Da setzt sich doch tatsächlich etwas auf Sie drauf und geht nur ganz selten wieder runter. Zu schwer und zu groß war das Gewicht am Anfang, aber inzwischen ist der Nasenkater vorbei und ich finde es eher ungewohnt, ohne Brille herumzulaufen 😉

Das erste was ich morgens machen? Brille schrubben. Das letzte, was ich abends mache? Brille schrubben! Dieses Teil wird gefühlt nie sauber und ich werde immer verrückter und bilde mir ein, dass da lauter Tapser auf dem Glas sind 😀

Dank des Berliner Wetters wurde ich ziemlich früh daran erinnert, das so ein Glubschgerät ja nass werden kann. Und dreimal dürft ihr raten, was ich mache, wenn sich Tropfen auf dem Glas befinden – putzen! Dieses Gerät wird eindeutig häufiger geputzt als meine Wohnung und ich :-p.

Kochen tue ich grundsätzlich ohne Nasen-Gewicht. Der Dampf macht mich so blind, dass ich mit Brille dann weniger sehe als ohne. Das gleiche gilt übrigens für Tee kochen 🙂

Wie ihr merkt, gibt es so einiges zu beachten, wenn man eine Glubsch-Unterstzützung braucht. Aber mein Kollege und ZDF haben recht – mit dem zweiten sieht man besser! Und inzwischen ist es sogar soweit, dass mir das Leben ohne Brille echt schwer fällt. Und wisst ihr was das schönste ist? Ich sehe endlich von weitem wann die Bahn kommt und kann noch kurz zum Bäcker ohne das ich vorher bei der Haltestelle war und meine Nase quasi in der Anzeige platzieren muss 😀

Wie geht es euch mit euren Glubschgeräten? Habt ihr putz – Tipps für mich?

Glubschige Grüße

eure Tassja

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